Projekt Hobelbank

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Erhard befreit die Bankhakenlöcher von Leimresten

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Etwas unkonvensionell die Stellung beim Schneiden um Plattenseite abzusetzen

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Patrick der Webmaster im Einsatz beim Schleifen der Teile des Hobelbankgestells

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Seitenteil der Einfassung der Bankplatte wird mit schwalbenförmigen Einschnitten versehen, die Ryoba dient mit ihrem Längsschnittblatt

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Die freigestellten schwalbenförmigen Zinken, immerhin hat das Seitenteil eine Stärke von 60mm und eine Höhe von 138mm

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Nach dem Einschneiden der Gegenkonturen der Zinken werden diese mit dem Stechbeitel recht mühsam freigelegt

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Trocken wird die Verbindung geprüft, es passt, und die kleinen Überstände werden später abgehobelt

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Nach dem Sägen der Konturen der Zinken habe ich im wegfallenden Material viele Einschnitte
mit der Bandsäge gemacht, so lässt sich das überschüssige Material besser wegstemmen

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Die umfangreiche und ungewohnte Stemmarbeit liess uns dann doch auch beim Konturensägen der Zinken die Bandsäge nehmen

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Erhard beim Stemmen von überschüssigem Buchenholz, die Form der Zinken ist schon gut zu erkennen

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Hier bin ich beim Einschneiden der vorher angezeichneten Konturen,
es handelt sich um die Seite wo später die Hinterzange ihren Platz finden wird

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Auch Erhard sägt einige der Eckverbindungsteile

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Endlich ist so ein Seitenteil fertig

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Die bekannte Oberfräse, stellt einen guten Größenvergleich dar, auffallend die schöne Materialstärke des Seitenteils Im Anschluss einige Eindrücke vom Werkstatttreiben, nach dem abschliessenden Verleimen der 1. Hobelbankplatte, natürlich liessen wir es uns nicht nehmen erste Versuche anzustellen die Bankplatte mit der Rauhbank zu planen, was uns sehr viel Freude bereitete, denn auf diesen ersten großen Zwischenschritt der 80% des Arbeitaufwandes markierte, hatten wir lange drauf hin gearbeitet

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Die beiden schweren Hinterzangen, vorne mit Beschlag zu sehen, die Beschlagsaussparungen wurden
bei den beiden Hinterzangen auf unterschiedliche Art gefertigt, die Vordere wurde mittels Einsetzfräsung
auf der Tischfräse mit 2 Verstellnutern, in 2 Durchgängen ausgeklinkt, die übrig gebliebenen Stege
wurden mit Stemmeisen und Holzhammer entfernt. Bei der hinten liegenden Zange
wurde auf der gesamten Länge mittels 2er Kreissägenschnitte ausgeklinkt und anschliessend wurden Pass-Stücke eingeleimt.

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Auch die Vorderkante der Bankhakenleiste mit ihren runden Aufnahmen wurde
mit der Rauhbank geplant und abgerichtet. Um Ausrisse am gezinkten Ende zu vermeiden
wurde eine Beilage bündig dahinter gespannt.

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Der Abtransport der ersten, bis auf die Spannzangen, fertigen Hobelbank.
Für den VW-Taro Pick-Up mit insgesamt 1100kg Zuladung, keine große Aufgabe,
eine halbe Stunde später stand die Bank sicher in Erhard´s Werkstatt.

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Die Hinterzange wird zu Anbringung der Zinkung am hinteren Ende eingeschnitten,
die hier gesägte Materialstärke beträgt genau 160mm, die gleichzeitig das
Maximum sind, was auf der Metabo Bandsäge an Höhe gesägt werden kann.
Die vollkommen nach oben gestellte Bandführung und die geringe lichte Weite
zum Werkstück, sind gut auf dem 2. Bild zu sehen.

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Die Abschlussleiste wurde wegen der bis zur Zangenmontage unklaren Stellung
des Haltebeschlages, erst während der Montage der Hinterzange angeleimt

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Der bereits gebohrte Vorderzangen-Holzblock, wird nach dem Abschrägen auf der Bandsäge,
auch hier waren 160mm zu schneiden, auf der stationären Bandschleifmaschine
verschliffen, wertvolles Zubehör hierbei: der verstellbare Anschlagwinkel der
in der T-Nut des Maschinentisches fixiert werden kann. Die Abtragsleistung des
180mm breiten Schleifbandes ist auch bei hartem Kopfholz beeindruckend und zeitsparend.

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Hier die montierte Vorderzange, als Befestigungsschrauben des Beschlages unter
der Bank dienten Holzschrauben mit Sechskantkopf der Größe 8×80, Der Kettentrieb
der sich in der Vorderzange befindet, samt Abschlussgussteil auf der Bedienerseite
der Vorderzange, wurde mit 6×60 Holzschrauben mit dem Vorderzangenblock verbunden.
Natürlich müssten die Schraubenlöcher alle vorgebohrt werden, die leichte und hochtourig
drehende Bankbohrmaschine (auf der Platte liegend), des Typs BE 530 aus dem „Tannengrünen-Sortiment“ erleichterte dies.

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Die montierte Hinterzange mit der abschliessenden schwalbenschwanz-förmigen Eckverbindung, ist hier zu sehen,
noch ohne Zangenschlüssel. Neben der Bankbohrmaschine und einer Flasche alkoholfreiem Radler,
der drehmomentstarke „BSP“ Akkuschrauber.

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Aus einem Rest Robinienholz habe ich mir auf der jetzt schon funktionstüchtigen Hobelbank, 2 eckige Bankhaken gefertigt

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Der 1. fertige Eckbankhaken, der auf der gerade funktionierenden Hobelbank gebaut war,
natürlich wird Erhard noch entsprechend stabile Eckbankhaken aus Aluminium fertigen,
bis dahin werden die Hölzernen bestimmt gute Dienste leisten, Robinie lässt sich schlecht Leimen,
deshalb habe ich eine Linsensenkkopfschraube zusätzlich verwendet.

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Hier die leichte Bankbohrmaschine, die während des gesamten Projektes
immer wieder zum Einsatz kam, der Querlochsenker, die in Holz die besten Ergebnisse liefert,
sowie einen hervorragenden Schraubendreher aus der X-Gripp-Serie von Walter Schröder
mit griffigem 2 Komponentengriff.

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Die Passgenauigkeit der Schröder Schraubendreher kann nur als perfekt bezeichnet werden,
die Sechskant-Schlüsselaufnahme hilft in ganz schwierigen Fällen.